Torges Reisetagebuch
Kapitel 3
Ankommen im Projekt – Echte Reaktionen & ehrliche Eindrücke 🚀💜

Veröffentlicht von Torge Krämer
Mitten in der Natur, fernab vom Großstadttrubel, entstehen im Heidekreis echte Begegnungen. In Kapitel 3 wird spürbar: Apoanimo wächst: durch Dialog, durch Feedback, durch Euch. Zwischen Lächeln, Fragen und neuen Ideen entwickelt sich etwas Wertvolles. 💜
Willkommen bei Apoanimo on Tour! 🚗
Moin Ihr lieben Apotheken-Menschen,
die letzten Wochen habe ich die Apotheken im Landkreis Harburg besucht und dabei zum ersten Mal so richtig gespürt, was es bedeutet, mit einem Herzensprojekt in die reale Welt hinauszugehen. Für mich war es die erste Tour mit echtem Kontakt zu den Menschen, für die Apoanimo überhaupt gedacht ist und genau deshalb war es auch so wertvoll.
Ich weiß: Der Start war noch ein wenig holprig. Ich habe selbst noch nach den richtigen Worten gesucht, mein Projekt war neu und manchmal wahrscheinlich auch etwas schwer einzuordnen. Aber genau deshalb möchte ich mich an dieser Stelle einmal bedanken: Denn Ihr wart offen, ehrlich, interessiert und habt mir durch Eure Rückmeldungen enorm geholfen.
Manchmal braucht ein Projekt ein paar Meter Anlauf. Ich wohne ja in der Gegend, also bin ich sicher: Wir sehen uns wieder. Dann vielleicht bei einer späteren Tour mit noch klareren Worten und einer noch besseren Vorbereitung von meiner Seite.
Unterwegs im Heidekreis – Ruhe, Natur und neue Begegnungen 🌿
Für den nächsten Abschnitt meiner Reise ging es in den Heidekreis. Meine ersten Apothekenbesuche in diesem Landkreis. Die Fahrt dorthin war bereits ein Erlebnis für sich: keine großen Städte, dafür viel Natur, dichte Wälder, kleine Seen und eine Landschaft, die zum Durchatmen einlädt.
Die Straßen führten mich durch Orte, die ruhig und gelassen wirkten. Die Autofahrer:innen waren entspannt, ließen mich freundlich beim Abbiegen rein. Kein Hupen, kein Stress. An einem kleinen Bahnübergang musste ich sogar fünf Minuten auf einen Güterzug warten. So etwas erlebe ich sonst selten, aber irgendwie passte es zum entschleunigten Gefühl dieser Gegend.
Trotz mancher Sperrgebiete durch Truppenübungsplätze war meine Wahrnehmung klar: Der Heidekreis ist ein wunderschöner, naturreicher Teil Niedersachsens, in dem sich das Leben sehr gut vorstellen lässt. Authentisch, bodenständig, sympathisch und genau das spiegelte sich auch in meinen Begegnungen mit den Apotheken-Menschen vor Ort wider.
Begegnungen, die Mut machen 💬
Diesmal war es anders. Nicht perfekt, aber deutlich runder. Ich hatte das Gefühl, dass ich langsam meinen Rhythmus finde. Mein „Elevator Pitch“ wurde präziser, mein Anliegen greifbarer. Und das wurde auch in den Reaktionen spürbar.
Gleich zu Beginn des Tages traf ich auf jemanden aus dem Team, der echtes Interesse zeigte. Die Person signalisierte mir, dass das Projekt spannend klinge und sie es sich definitiv anschauen wolle.
Eine Rückmeldung, die bei mir mehr auslöste, als man vielleicht meinen würde.
Wenn jemand das Projekt nicht nur höflich zur Kenntnis nimmt, sondern wirklich hinschauen möchte, dann ist das für mich ein kleines Highlight.
In dieser Apotheke war die Atmosphäre ohnehin besonders. Gefühlt jeder Mensch, der zur Tür hereinkam, wurde mit Namen begrüßt, herzlich und super lieb.
Wertschätzung, Offenheit – und ein Impuls für den Weg 🌱
In einer Apotheke ergab sich ein Moment, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist: Eine Person aus dem Leitungsteam nahm sich spontan Zeit. Wir setzten uns kurz zusammen und kamen ins Gespräch.
Wir sprachen über moderne Wege der Apothekenkommunikation, über junge Generationen, die nicht mehr auf klassische Stellenanzeigen reagieren und über neue Ansätze.
Besonders hängen geblieben ist mir eine Frage, die mir in diesem Gespräch gestellt wurde: Ob Apoanimo auch Stellenanzeigen veröffentlicht.
Diese Frage hat mich ehrlich gesagt länger beschäftigt. Denn sie zeigt: Die Suche nach passenden Mitarbeitenden ist nach wie vor eine große Herausforderung im Apothekenalltag und vielleicht kann Apoanimo auch hier irgendwann ein Stück weit unterstützen.
Die Kategorie Apothekenleben auf der Website ist ja bereits dafür gedacht, dass Inhaber:innen ihre Apotheken kostenfrei und authentisch vorstellen können. Ein erster Schritt, um als Arbeitgeber:in wahrgenommen zu werden.
Sollte sich darüber hinaus der Wunsch nach einem Stellenbereich ergeben, könnten wir gemeinsam überlegen, wie man so etwas behutsam und menschlich umsetzt.
Wie genau das aussehen könnte, weiß ich noch nicht. Vielleicht eine freie Anzeige pro Jahr pro Apotheke? Natürlich nur, wenn das gewünscht ist.
Denn Apoanimo ist kein reiner Dienstleister für Apotheken, sondern ein Mitmachprojekt. Und ich bin offen dafür, gemeinsam mit Euch an Ideen zu tüfteln, die wirklich einen Unterschied machen.
(Kleiner Hinweis am Rande: Auch wenn ich auf der Website duze, was ich ganz bewusst tue, weil ich Nähe schaffen möchte, passe ich mich im persönlichen Kontakt natürlich an. Vor Ort wird oft noch gesiezt und das ist völlig okay. Aber fühlt Euch bitte jederzeit eingeladen, mich einfach Torge zu nennen und gern zu duzen, wenn es für Euch passt.)
Zwischen Staunen und Lächeln 😊
Natürlich gab es auch wieder diese Momente, in denen man merkt: Mein Vorhaben ist nicht ganz alltäglich.
Ein Teammitglied, sichtbar überrascht, mustert mich kurz, während ich ihrer Kollegin mein Vorhaben erkläre. Die Frage in ihrem Gesichtsausdruck „Was macht der junge Mann hier?“ konnte ich förmlich spüren.
Und ich merke: es ist völlig okay, dass meine Präsenz Fragen aufwirft. Denn was ich da tue, ist nicht alltäglich. Wertschätzung in der Apotheke, ganz ohne Auftrag, ohne Bezahlung, ohne klassische Agenda? Klingt im ersten Moment ungewöhnlich und doch wurde es oft angenommen.
Manchmal mit einem Lächeln, manchmal mit einer kleinen Prise Humor, etwa wenn jemand mit einem Augenzwinkern meinte, dass die Tüte auf jeden Fall dableiben könne.
Solche Momente liebe ich. Sie bringen Leichtigkeit in ein Umfeld, das oft stark gefordert ist. Und selbst wenn nicht jede Person direkt versteht, was Apoanimo genau ist, spüren kann man meistens, dass es gut gemeint ist.
Kleine Pausen, großes Lernen ⏳
Einmal stand ich vor verschlossener Tür. Mittagspause. Ein klarer Reminder: Auch Routenplanung will gelernt sein. Ich habe sofort für die Zukunft notiert, dass ich bei Besuchen um die Mittagszeit lieber nochmal die einzelnen Öffnungszeiten checke.
Die Touren durch Apotheken leben vom Timing und ich lerne mit jeder Station.
Andere Begegnungen waren dafür umso herzerwärmender. Zwei Damen, supernett, neugierig, offen. Ich durfte mein Projekt erklären, ein Lächeln mitnehmen.
Wieder an anderer Stelle: ein ganz kurzes Gespräch, zwanzig Sekunden maximal. Die Apotheke war sehr gut besucht. Und trotzdem: ein freundlicher Blick, ein kurzes Nicken. Vielleicht reicht genau das schon, um Interesse zu wecken.
Ein Projekt in Bewegung 🔄
Mit jeder Tour wird klarer: Apoanimo entwickelt sich. Nicht nur die Plattform, auch ich selbst.
Ich lerne, besser zu kommunizieren. Ich verstehe, wie wichtig Vertrauen ist. Besonders in einem Bereich, der stark auf Verantwortung, Diskretion und Professionalität basiert. Und ich merke, dass es Geduld braucht.
Gerade weil Apoanimo eben nicht nur ein Projekt über Apotheken sein will, sondern ein Projekt mit Euch. Den Menschen, die die Apotheken tagtäglich lebendig machen.
Deshalb freue ich mich über jede Begegnung, über jeden kurzen Austausch und besonders über die Gespräche, in denen wir gemeinsam am Tisch sitzen können. Weil genau dort neue Ideen entstehen. Und weil ich glaube: Wertschätzung beginnt mit Zuhören.
Ich bin weiterhin unterwegs. Schritt für Schritt.
Noch ist nicht alles erklärt. Nicht jede Begegnung wird sofort zum Dialog.
Aber es fühlt sich richtig an, weil etwas in Bewegung kommt.
Weil ich durch Eure Rückmeldungen lernen darf. 💜
🎶 Mein Song der Woche
Neben meiner Leidenschaft für Apotheken begleitet mich die Musik schon lange. Ich bin überzeugt, dass sie uns die Möglichkeit bietet, in andere Lebensrealitäten einzutauchen und neue Perspektiven zu gewinnen. Deshalb möchte ich Dir am Ende jedes Blogbeitrags einen Song vorstellen, der mich bewegt – sei es durch seinen Text, seine Geschichte oder einfach, weil er mich inspiriert.
Diese Woche: Gustav Gans von den Beginnern 🎧
Ein Song, mit dem ich persönlich sehr viel verbinde. Als gebürtiger Hamburger, mit einer Affinität zu HipHop, bin ich mit der Musik der Beginner groß geworden. „Gustav Gans“ ist einer dieser Tracks, die mir ein gutes Gefühl geben und mich zugleich immer wieder zum Nachdenken bringen.
Es gibt so viele positive Momente im Leben und dafür bin ich wirklich dankbar. Denn sie geben mir die Energie, meine Möglichkeiten zu nutzen und etwas zurückzugeben. Genau deshalb bin ich mit Apoanimo unterwegs.
Dieses Projekt ist für mich der Versuch, Menschen zu finden, die ähnliche Gedanken haben. Menschen, die Lust haben, Dinge anders zu denken.
Und ja, manchmal bedeutet das auch, innere Schranken zu hinterfragen: alte Denkmuster, festgefahrene Abläufe, eingefahrene Kommunikationswege.
Wir leben in einer Welt, die sich ständig verändert: kulturell, gesellschaftlich, technologisch.
Und auch wenn Wandel manchmal verunsichert, kann er etwas sehr Positives sein. Denn mit neuen Wegen kommen auch neue Möglichkeiten.
Wenn wir es schaffen, die Offenheit zu bewahren, lernen wir mit jeder Begegnung dazu. Als Einzelne, aber auch als Gemeinschaft.
Gerade im Apothekenalltag, der so viel Verantwortung und Struktur verlangt, ist es nicht immer leicht, spontan auf neue Impulse einzugehen.
Aber ich glaube, dass genau darin eine große Chance liegt:
👉 Zwischen Generationen Brücken bauen
👉 andere Blickwinkel zulassen
👉 gemeinsam weiterwachsen
Denn eins ist auch klar: Wir starten nicht bei null.
Im Gegenteil, wir bauen auf einem Fundament, das schon sehr viel Gutes trägt.
Ihr seid längst da, Ihr macht die wertvolle Arbeit, Ihr sorgt dafür, dass das System läuft.
Apoanimo will da nicht reinplatzen, sondern andocken, zuhören, unterstützen.
Vielleicht manchmal mit anderen Worten, aber immer mit derselben Haltung:
für die Apotheke vor Ort. 💜
📌 Hier findet Ihr den Song:
🎧 Falls Du den Song gehört hast, lass mich wissen, was Du davon hältst! 💬 Welcher Song inspiriert Dich gerade? Teile ihn in den Kommentaren 😊
📲 Folge Apoanimo auf Instagram (@apoanimo), um nichts mehr zu verpassen!
Euer Torge 💜
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Dieser Text zum Thema Kooperation ist Teil der Impulsreihe „Zukunft menschlich gedacht“. Ziel ist es, gemeinsam neue Blickwinkel auf die Apotheke zu öffnen – ehrlich, menschlich und auf Augenhöhe. Kein fertiges Konzept, sondern offene Impulse, die zum Mitdenken und Weiterspinnen einladen. 💜
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