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Impuls: “Zukunft menschlich gedacht” – Optimismus & Hoffnung 💜

Veröffentlicht von Torge Krämer

8. Oktober 2026

Dieser Text zum Thema Optimismus & Hoffnung ist Teil der Impulsreihe „Zukunft menschlich gedacht“. Ziel ist es, gemeinsam neue Blickwinkel auf die Apotheke und Gesellschaft zu öffnen – ehrlich, menschlich und auf Augenhöhe. Kein fertiges Konzept, sondern offene Impulse, die zum Mitdenken und Weiterspinnen einladen. 💜

Optimismus & Hoffnung

Moin Ihr lieben Apotheken-Menschen,

heute möchte ich diesen Impuls zwei Themen widmen, die mich eigentlich schon mein ganzes Leben begleiten: Optimismus und Hoffnung.
Dafür möchte ich etwas persönlicher werden und einige Lebensszenen meiner subjektiven Realität teilen. Denn wenn ich ehrlich bin, war es für mich lange ziemlich einfach, optimistisch durchs Leben zu laufen. Und auch wenn die letzte Zeit ungewohnt anders für mich war, bin ich stets hoffnungsvoll geblieben.

Optimismus ist leichter, wenn das Leben es gut mit einem meint

Generell bin ich ein sehr optimistischer Mensch. Auch persönlichen Herausforderungen begegne ich meistens mit dem Gedanken: Irgendwie wird sich schon ein Weg finden. Das hat sicherlich mit meiner Persönlichkeit zu tun. Aber eben nicht nur.
Ich hatte in meinem bisherigen Leben auch unglaublich viel Glück.
Geboren als weißer Dude mit deutschem Pass hatte ich von Anfang an eine ziemlich privilegierte Ausgangsposition. Ich bin ohne Krieg aufgewachsen, muss keinen Rassismus erleben und hatte als Mann in vielen Bereichen ebenfalls Vorteile. Dazu komme ich aus einer Akademikerfamilie. Das bedeutete nicht nur, dass ich schon früh zwei Urlaube im Jahr erleben durfte. Es bedeutete auch finanzielle Sicherheit. Unterstützung. Möglichkeiten. Und statistisch eine deutlich bessere Ausgangslage für meinen eigenen Bildungsweg. Ich konnte studieren und wusste: Wenn etwas schiefgeht, gibt es Menschen, die mich auffangen.
Ein wirklich tiefer Fall erschien dadurch ziemlich unwahrscheinlich.
Und als wäre das noch nicht genug gewesen, hatte ich offenbar auch bei anderen Dingen Glück. Ein bisschen Talent hier, eine Portion Offenheit dort und scheinbar schenkte mir das Leben zusätzlich noch ein süßes, manchmal leicht freches Lächeln. Meine Ausgangsposition war also ziemlich gut. Ohne dass ich dafür zunächst besonders viel geleistet hatte.
Das zu erkennen, gehört für mich heute zu einem ehrlichen Blick auf meine eigene Geschichte.

Mit Optimismus durchs Leben dribbeln

Mit dieser Sicherheit im Rücken bin ich lange durchs Leben gelaufen.
Egal, was kommen würde: Irgendwie würde ich meinen Weg schon finden. Mit diesem Mindset habe ich mich ziemlich entspannt durchs Leben gedribbelt. Während andere vielleicht früh Verantwortung für ihre Familie übernehmen mussten oder sich Sorgen um Geld machten, war ich viel unterwegs. Unter Menschen. Eigentlich fast nie allein.
Und dabei lernte ich etwas, das mich bis heute prägt:
Ich kann mich auf sehr unterschiedliche Menschen einlassen. Mit Offenheit, Respekt und ehrlichem Interesse gingen erstaunlich viele Türen auf. Natürlich spielte auch hier meine Herkunft eine Rolle. In meinem Umfeld bewegten sich viele Menschen, die ebenfalls privilegierte Zugänge hatten.
So ergaben sich Praktika, besondere Veranstaltungen, Schlafplätze irgendwo unterwegs oder andere Möglichkeiten manchmal fast nebenbei.
Mit 16 flog ich beispielsweise über eine Connection nach New York. Ich nahm etwas Geld von meinem Konfirmationskonto und buchte Flüge für einen zweiwöchigen Aufenthalt.
Ein bisschen Touri-Sightseeing, aber vor allem Dinge, die ich als Jugendlicher ziemlich aufregend fand: Barbecue am See, Rooftop-Party sowie Shoppen und Abhängen mit einem Mode-Designer in Manhattan.
Wieder zu Hause war mein Kleiderschrank plötzlich voller Markenklamotten von Ralph Lauren und einige Dinge von Versace und D&G, obwohl ich kaum Geld dafür ausgegeben hatte.
Diese Welt faszinierte mich eine Zeit lang. Teure Clubs. Wohlhabende Menschen. Orte, die sich irgendwie exklusiv anfühlten.
Bis ich irgendwann merkte: Geld macht nicht automatisch glücklich. Und vieles sieht von außen vollkommen anders aus, als es sich von innen anfühlt.
Mein Interesse an finanziellem Reichtum wurde dadurch deutlich kleiner. Mein Interesse an Menschen dagegen immer größer.

Zwischen verschiedenen Welten

Ich wollte verstehen, wie andere Menschen leben. Nicht nur Menschen aus meinem schon bekannten Umfeld. Also bewegte ich mich immer stärker zwischen unterschiedlichen Bubbles und Subkulturen.
Ich hörte zu. Fragte nach. Saß mit unterschiedlichsten Menschen an Tischen, deren Lebenswege komplett anders aussahen als meiner.
Manche dieser Kreise lassen Außenstehende normalerweise nicht besonders nah an sich heran. Trotzdem durfte ich Einblicke bekommen. Vielleicht, weil ich nie besonders viel davon hielt, Menschen anhand ihres Status, Berufs, Kontostands, Kleidungsstils oder Hintergrundes einzuordnen.
Mich interessierte meistens eher die Lebensgeschichte dahinter.
So führte ich irgendwann ein Leben zwischen mehreren Welten, ohne wirklich vollständig Teil einer davon zu sein. Und genau das fand ich spannend. Weniger Fachwissen aus Büchern. Dafür verdammt viele echte Lebensgeschichten.
Natürlich gab es trotzdem Menschen, die mich dauerhaft begleiteten: meine Familie, Freund:innen, Partnerinnen und andere wichtige Bezugspersonen.
Menschen, die mir Halt gegeben haben und einen großen Anteil daran haben, wer ich heute bin.
Aber dieser neugierige Teil in mir wollte trotzdem immer wieder los.
Neue Menschen. Neue Perspektiven. Neue Mentor:innen. Neue Erfahrungen.

Als Optimismus langsam Verantwortung bekam

Nach meinem Studium landete ich eher zufällig in der Corona-Testbranche.
Beworben hatte ich mich ursprünglich als Helfer im Testzentrum. Nach einem kurzen Gespräch wurde ich Standortleiter von zwei Testzentren und wenige Monate später Bezirksleiter.
Als auf meiner ersten Monatsabrechnung plötzlich 14.000 Euro standen, fühlte sich das natürlich ziemlich cool an. Bei der nächsten fünfstelligen Abrechnung merkte ich allerdings etwas Überraschendes: Das Geld motivierte mich längst nicht so stark, wie ich gedacht hatte.
Mich interessierte viel mehr die Frage, warum ich etwas mache. Und ob es für mich Sinn ergibt.
Durch diese und weitere berufliche Erfahrungen bekam ich immer tiefere Einblicke in wirtschaftliche Strukturen. Dabei begegneten mir Dinge, die ich als unfair empfand und die nicht zu meiner Vorstellung davon passten, wie ich langfristig arbeiten wollte. Gleichzeitig merkte ich, dass mein damaliger Umgang damit nicht besonders gesund war. Ich verdrängte einiges. Und ein Teil dieser Verdrängung war auch mein eigener Konsum.
Irgendwann wollte ich meine Energie nicht mehr dafür verwenden, mich über Dinge zu ärgern und sie anschließend wegzuschieben. Ich wollte sie in etwas Positives stecken.
So entstand Apoanimo.

Vom Optimismus zur Hoffnung

Heute würde ich sagen: Mein früherer Optimismus war teilweise ziemlich naiv.
Er bezog sich vor allem auf mich selbst. Ich werde schon klarkommen. Ich finde schon einen Weg. Irgendwie wird es schon funktionieren.
Das war bequem.
Und aufgrund meiner Ausgangsposition wahrscheinlich meistens sogar realistisch. Heute denke ich größer.
Denn irgendwann wurde mir bewusst, dass es mir langfristig nur wirklich gut gehen kann, wenn es den Menschen um mich herum und unserer Gesellschaft insgesamt gut geht.
Aus persönlichem Optimismus wurde deshalb für mich zunehmend etwas anderes:
Hoffnung verbunden mit Verantwortung.
Apoanimo ist ein Versuch, genau daraus etwas entstehen zu lassen.
Einen Raum, in dem Erfahrungen geteilt werden. In dem Menschen aus Apotheken ihre Perspektiven sichtbarer machen können. In dem darüber gesprochen wird, was wir selbst Positives gestalten können.
Die Apotheke vor Ort ist für mich dabei ein unglaublich spannender gesellschaftlicher Ort.
Hier begegnen sich unterschiedlichste Menschen. Gesundheit betrifft eben nicht nur eine bestimmte Bubble. Sie betrifft uns alle.
Und genau deshalb halte ich niedrigschwellige Gesundheitsversorgung, menschliche Beratung und ein stabiles Netz lokaler Apotheken für enorm wertvoll.
Vielleicht kann Apoanimo einen kleinen Teil dazu beitragen.
Für neue Ideen, für Wertschätzung, für Austausch. Und vielleicht auch für Hoffnung.

Dann wurde es kompliziert

Schnell merkte ich jedoch, dass aus meiner Sicht im Hintergrund einiges nicht stimmte und ich ohne ein entsprechendes Apotheken-Netzwerk zukünftig möglicherweise auf finanzielle Unterstützung aus meinem Umfeld angewiesen sein könnte.
Da mir die Hintergründe damals nicht vollständig klar waren und ich deshalb die Erfolgschancen des Projekts nicht realistisch einschätzen konnte, entschied ich mich zunächst für einen vorzeitigen Abbruch.
Ich zog mich etwas zurück und versuchte herauszubekommen, was eigentlich los war. Denn innerlich hatte ich Apoanimo noch nicht aufgegeben, auch wenn ich mich vorerst nach Alternativen umsah.
Je mehr Dinge ich wahrnahm und herausfand, desto stärker wurde der Gegenwind, der mir entgegenschlug. Irgendwann war ich mir sehr sicher, dass neben verschiedenen Einschüchterungsversuchen auch außenstehende Menschen sehr viel über mein Leben wussten und teilweise Erfahrungen und Bekanntschaften aus meiner Vergangenheit gegen mich verwendet wurden.
Anfang Mai erlebte ich dann eine Situation, in der ich leicht betäubt aufwachte, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt schon keinerlei Drogen mehr konsumierte. Als gleichzeitig für mich deutlich wurde, dass auch Menschen aus meinem engsten Umfeld in die Situation hineingezogen wurden, floh ich selbstbestimmt in eine Klinik.
Die ganzen folgenden Details erspare ich Euch an dieser Stelle. Sonst würde aus diesem Beitrag wahrscheinlich ein ganzes Buch werden. Zusammenfassend kann ich aber sagen: Ich habe unglaublich viel Neues gelernt.
Ich habe unterschiedliche Einschüchterungsversuche sowie weitere Angriffs-Strategien erlebt und für mich schnell erkannt, dass es auch darum ging, meine Glaubwürdigkeit zu zerstören. Gerade bei einem Projekt, das wesentlich über Öffentlichkeit, Kommunikation und Vertrauen funktioniert, trifft das natürlich die Grundlage.
Aus der Klinik ging ich mit der Diagnose F22.0, nachdem meine Wahrnehmung verschiedener Ereignisse, unter anderem einer digitalen Kampagne gegen mich, dort nicht geteilt wurde. Auch wenn ich den Aufenthalt dort positiv betrachte, erkannte ich schnell, dass ich an diesem Ort nicht sicher vor fremden Einflüssen war.
Ich weiß nur: Die ganze letzte Zeit hat mich nochmals als Mensch wachsen lassen.
Ich habe mich mit Dingen beschäftigt, mit denen ich mich vorher wahrscheinlich niemals in dieser Form auseinandergesetzt hätte. Ich bin auf Technologien wie Kontaktlinsen mit Videofunktion und auf Zusammenhänge gestoßen, über die ich vorher nur wenig wusste. Ich habe mich mit Spionageprogrammen, künstlich erzeugten Inhalten, KI(-Deepfakes), Machtstrukturen, dem Thema Finanzinvestments und der Frage beschäftigt, wie sehr unsere Wahrnehmung durch Informationen beeinflusst werden kann.
Manches davon hat mich fasziniert. Manches hat mich erschreckt.
Gleichzeitig habe ich neben Einschüchterungsversuchen, verschiedenen Fallen und mehreren Betäubungen auch körperliche Beschwerden erlebt, die ich selbst als Folgen gezielter Gift-Angriffe einordne. Vielen Situationen konnte ich ausweichen, andere haben deutliche Spuren hinterlassen. Dazu gehörten unter anderem stechende Schmerzen im Unterleib, Kopf- und Ohrenschmerzen sowie über Stunden anhaltender chemischer Geschmack im Hals. Nach einer dieser Situationen entwickelte sich außerdem eine anhaltende Erektionsstörung. Ja, hier brauche ich in Zukunft möglicherweise einmal eine vernünftige Beratung von Euch, welche passenden Möglichkeiten es dafür gibt.
Es gab auch einige Situationen, die deutlich ernster waren. Ich kann Euch sagen: Es fühlt sich ziemlich krass an, mit starken Organ-Schmerzen im Bett zu liegen, während die Augen offen sind und der innere Geist immer wieder wegkippt. Aber scheinbar hatte ich mal wieder unverschämt viel Glück.
Es funktioniert körperlich heute nicht mehr alles so wie vorher, aber ich stehe noch.
Nachdem Apoanimo wieder online ging, erlebte ich erneut Situationen, die ich in denselben Zusammenhang einordnete. Zudem hatte ich den Eindruck, dass jemand an meinem Auto gewesen war. Nachdem ich ein dort liegendes Kissen angefasst hatte, spürte ich ein stechend-kribbelndes Gefühl an meiner Hand und bekam Ohrenschmerzen. Das geschieht inzwischen häufiger. Dementsprechend benötigte mein Körper in den vergangenen Monaten bis einschließlich jetzt ziemlich viele Pausen, um sich immer wieder zu erholen.
Diese letzte Zeit erinnert mich teilweise an eine Art Zauberschach. Und ehrlich gesagt hat mir dieses strategische „Spiel“ sogar in Teilen Spaß gemacht, obwohl die Situation für mich gleichzeitig ziemlich ernst ist. Ein bisschen wie meine persönliche Version von Squid Games. Gelacht habe ich wahrscheinlich weniger als früher. Aber mein Grinsen habe ich nie verloren, denn ich liebe das Leben und irgendwie auch Herausforderungen. Erschreckend finde ich jedoch, wie viele unbeteiligte Personen hineingezogen wurden. Auch erschreckend finde ich, dass mein Einzelgänger-Vater mit seinen Geheimnissen dafür benutzt wird, um alles zu vertuschen. Daher setzte ich ab jetzt voll auf die Macht der CDU-Spitzenpolitiker:innen, damit diese ihrer Verantwortung nachkommen und dafür sorgen, dass die Angriffe sofort beendet werden.

In jedem Fall hatte ich in den vergangenen Monaten eine extrem steile Lernkurve. Ich musste mein Leben neu betrachten und teilweise grundlegend neu gestalten. Das bedeutet nicht nur, dass meine Handys in Gesellschaft seit Mai eigentlich immer aus sind. Leider wurde mir durch diese Zeit auch meine sichere Basis an Menschen genommen, was ich in großen Teilen schade finde. Bei einigen Menschen werde ich in Zukunft wieder auftauchen, wenn der Sturm vorbeigezogen ist. Bei anderen war es wahrscheinlich an der Zeit, getrennte Wege zu gehen, auch wenn ich mir andere Umstände und vor allem klärende Gespräche gewünscht hätte. Einige Freundschaften brachen direkt ab, nachdem ich Menschen mit ihrem Verhalten und aus meiner Sicht bestehenden Unwahrheiten konfrontiert hatte. Ich lernte auf eine harte Tour, dass selbst Personen aus meinem engsten Kreis Loyalität klein schreiben, sobald ihr Eigenwohl betroffen ist.
Schlussendlich bin ich mit der Situation inzwischen trotzdem ziemlich fein, denn ich weiß, wofür ich es mache. Und sie hat auch positive Seiten. Ich wollte mein Leben schon länger möglichst minimalistisch gestalten und ein Leben im Auto ausprobieren. Nun wurde mir ein Teil dieser Entscheidung mehr oder weniger abgenommen, auch, um mein Umfeld und letztendlich mich selbst in dieser Situation bestmöglich zu schützen.

Blick nach vorne

Was ich mir auf jeden Fall beibehalte: Ruhig bleiben und Dinge friedlich in persönlichen Gesprächen klären.
Auch wenn ich kein Mensch bin, der besonders gerne auf Bühnen steht und deshalb bisher weder groß auf Social Media aktiv war, noch online gestreamt oder Musik aufgenommen habe, bin ich bereit, mich weiterhin im rechtlichen Rahmen für Demokratie, Menschlichkeit und ganz speziell für die Apotheke vor Ort einzusetzen.
Nicht, weil Ihr mich für Apotheken-Marketing bräuchtet. Ihr habt alles in Euren eigenen Reihen. Wirklich unglaublich viel Potenzial durch eine riesige Anzahl unterschiedlicher Menschen und dazu ein starkes Netzwerk.
Meine ursprüngliche Vorstellung für Apoanimo ging ein wenig in Richtung eines modernen Musiklabels, nur eben nicht mit musikalischen Künstler:innen, sondern mit Menschen aus Apotheken, die mit ihren unterschiedlichen Interessen und Persönlichkeiten verschiedene Bubbles erreichen können. Beauty, Sport, Zeichnen, Reisen, Oper, Ballett, Musical, Musik, Bücher, Filme, Serien, Gaming oder was auch immer Menschen aus Eurem riesigen Apothekennetzwerk mitbringen. Gemeinschaftlich unter einem Dach, ohne alle gleichzumachen. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten, unterschiedlichen Persönlichkeiten und unterschiedlichen Zielgruppen.
So könnte sichtbarer werden, welche Vielfalt in der Apotheke steckt und gleichzeitig, wie wichtig die Situation der Vor-Ort-Apotheken gesellschaftlich ist. Ich habe einfach unglaublich viel Spaß daran, mich als Brückenbauer für das bestehende Apothekennetz und die vielen guten Menschen einzusetzen, die jeden Tag einen enorm wichtigen Job machen. Ich unterhalte mich gerne mit unterschiedlichen Menschen, fühle mich beim Rumreisen wohl und sehe kleine und mittelständische Unternehmen als wichtigen Bestandteil, ja sogar als das große Rückgrat, einer breit aufgestellten Wirtschaft.
Für mich hängt daran inzwischen auch eine größere gesellschaftliche Frage. Ich halte soziale Gerechtigkeit, einen funktionierenden Sozialstaat, demokratische Stabilität und eine niedrigschwellige Gesundheitsversorgung für eng miteinander verbunden. Gleichzeitig sehe ich mit Sorge, wenn wirtschaftliche Macht immer stärker konzentriert wird oder kurzfristige Renditelogiken langfristige gesellschaftliche Folgen überlagern. Das ist meine persönliche politische und wirtschaftliche Perspektive und mir ist bewusst, dass andere Menschen diese Zusammenhänge anders bewerten.

Ein paar Dinge in meinem Leben haben sich durch die vergangenen Monate verändert. Meine Hoffnung nicht.
Es gibt so viele großartige und soziale Menschen in unserer Gesellschaft. Manchmal braucht es in Krisensituationen nur einige engagierte Personen, die aufstehen, damit etwas in Bewegung kommt, auch wenn die Widerstände herausfordernd sein können. Abwarten erschwert die Situation zukünftig und wirkliche Veränderung gelingt nur gemeinsam. Daran möchte ich mit Euch anknüpfen: ehrlich hinsehen, Missstände erkennen und gemeinsam darüber sprechen, wie eine positive Zukunft unseres Landes, der Apotheken und unserer Gesundheitsversorgung aussehen kann.
Denn eine gute Gesundheitsversorgung ist für eine funktionierende Gesellschaft von enormer Wichtigkeit. Und ich glaube, dass wir uns gerade in einer Zeit befinden, in der dringend viele grundlegende Fragen neu verhandelt werden müssen: Wie verbinden wir wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit sozialer und nationaler Sicherheit? Wie schaffen wir es, dass Menschen sich gesellschaftlich und finanziell nicht abgehängt fühlen? Wie gestalten wir Wandel, ohne dabei Menschlichkeit zu verlieren?
Darauf gibt es in unserer komplexen Welt nicht die eine einfache Antwort.
Zukunftsfähigkeit bedeutet für mich nicht nur aus Fehlern zu lernen, sondern vor allem auch die sich entstehende Zukunft zu erspüren und neue Wege zu denken statt hauptsächlich an alten Erfolgsrezepten und Konzepten festzuhalten, nur weil sie früher einmal funktioniert haben. Manchmal muss man Gewohntes und überholte systemische Denkweisen loslassen, damit etwas Neues entstehen kann.
Ich bin überzeugt davon, dass wir als Gesellschaft solche Veränderungen gestalten können und dass auch Apotheken dabei eine wichtige Rolle spielen sollten. Nicht allein. Nicht als Lösung für alles. Aber als Orte, an denen täglich sichtbar wird, wie wichtig Nähe, Vertrauen und soziale Infrastruktur sind.
Das ist ein komplexes Vorhaben. Es gibt keine einzelne Person und keine einfache Idee, die all diese Fragen lösen wird. Es ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Doch wir sind viele. Und genau deshalb habe ich Hoffnung.

Zuversicht statt Angst und Liebe statt Hass & Hetze

Demokratie und soziale Gerechtigkeit gibt es nicht geschenkt. Für mich sind sie etwas, das Menschen immer wieder miteinander leben und erhalten müssen.
Um meinen eigenen positiven Teil dazu beitragen zu können, habe ich mir für die nahe Zukunft ein paar persönliche Ziele gesetzt, die ich mit Euch teilen möchte.

 

Ein persönliches Gespräch mit der Polizei (kurzfristiges Ziel)
Im privaten Bereich habe ich schon oft mit Polizist:innen Zeit verbracht, weshalb ich weiß, dass dort viele gute Menschen arbeiten, denen die Demokratie sehr wichtig ist.
Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist mir nun aber auch ein vernünftiger persönlicher Austausch mit Polizist:innen in Uniform wichtig.
Vorab: Ich bin der Polizei dankbar, dass sie sich aus meiner Sicht nicht auf eine in Gang gebrachte Radikalisierungstaktik meiner Person eingelassen haben und dass ich inzwischen wieder deutlich unbeschwerter nach Sonnenuntergang rausgehen kann.
Dennoch hätte ich gerne ein paar Sicherheits-Tipps sowie eine gesicherte Gesundheitsuntersuchung. Natürlich kann ich in Zukunft nicht jede Attacke umgehen, aber ich würde gern in einem giftfreien Auto unterwegs sein und das Risiko eines geplanten Autounfalls minimieren, bevor ich wieder längere Strecken fahre.
Einen persönlichen Kontakt habe ich per Mail beim LKA Niedersachsen angefragt. Ich bleibe optimistisch, dass ich noch eine Antwort erhalte.

 

Das Projekt Apoanimo weiterführen (mittelfristiges Ziel)
Ich möchte mich gerne weiterhin für und mit Euch für den Erhalt der Apotheke vor Ort einsetzen.
Ich möchte über meine Projekt-Pläne sprechen, sowie Euch die positive Wertschätzung entgegenbringen, die Ihr verdient habt. Und natürlich würde ich mich über ein Feedback von Euch freuen, damit ich Apoanimo und mich weiterentwickeln kann. An diesem Projekt ist inhaltlich alles echt und besteht aus meinem eigenen Erleben sowie Gedanken, auch wenn ich die Texte mit Hilfe von KI überarbeitet habe (ich trainiere momentan noch meinen eigenen Schreibstil). Dennoch habt Ihr inzwischen bestimmt die ein oder andere Frage an mich. Was ich hier vorab auf jeden Fall beantworten kann: Ich habe noch nie eine Brille mit Kamerafunktion besessen, geschweige denn benutzt! Auch war ich kein Drogendealer, habe keine enge Verbindung zu kriminellen Organisationen, bin nicht gewaltbereit oder irgendwie extremistisch. Keine Ahnung, was noch alles verbreitet bzw. inszeniert wird, aber scheinbar wird versucht meine Reputation maximal zu zerstören und ein sehr verkehrtes Bild von mir zu zeichnen, um dieses Projekt zu stoppen.
Mir ist bewusst, dass ich bei weitem nicht perfekt bin, aber Ihr könnt Euch sicher sein: Unser Gemeinwohl ist inzwischen mein größtes Interesse und ich bin resilient genug, um mit Falschbehauptungen sowie konzipierten Internetkampagnen und den Folgen im realen Leben umzugehen. Über diese schlechte Promo kann ich schmunzeln und betrachte es als Anerkennung, dass einige Menschen so viele Ressourcen investiert haben, um einen kleinen Dorfjungen wie mich, der nur ein paar tausend Euro in die Hand nimmt, so zu verunglimpfen, um ihn zu stoppen. Schlussendlich wurde aus einer Outing-Aktion meiner Person ein Outing darüber, wie einige Machtmenschen mit Fokus auf Kapitalinteressen wirklich ticken und arbeiten.

Selbstverständlich bin ich bereit, bei persönlichen Treffen mein ganzes Leben offenzulegen, falls Ihr Nachweise haben möchtet. Egal ob den erhaltenen Klinikbericht inklusive einiger Fehler (ich habe die Medikation trotz enormen Drucks durchweg abgelehnt), einen abstrusen Behandlungsbericht aus dem Krankenhaus, alle Zeugnisse von Lehreinrichtungen und Arbeitgebenden, mein sauberes Führungszeugnis, eine ausgezeichnete Schufa sowie Gehaltsnachweise oder was Euch noch interessieren sollte. Ich habe keine großen Geheimnisse, was meine Person angeht.

 

Ein persönliches Gespräch mit Peter Thiel (langfristiges Ziel)
Das ist vermutlich der ungewöhnlichste Punkt auf meiner Liste, aber ich möchte das Geschehen auf der Welt möglichst ganzheitlich verstehen können.
Peter Thiel beschäftigt sich intensiv mit strategischem Denken, Technologie, Wirtschaft und Machtstrukturen. Wir sind sicherlich sehr unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Welt- und Wirtschaftsansichten.
Aber genau deshalb würde mich ein persönliches Gespräch mit ihm interessieren, um ihn und seine Perspektive noch besser verstehen zu können. Bisher kenne ich diese leider nur aus Interviews und Dokumentationen auf YouTube.
Ich habe jedoch keine Connection zu ihm, in die US-Politik oder zu den Tech-Oligarchen. Meines Wissens nach traf sich Jens Spahn aber mit ihm und Alice Weidel scheint einen recht vertrauten Kontakt mit Elon Musk zu pflegen. Über BlackRock könnte es wohl auch einen kurzen Weg geben, wie ich gehört habe. Von einem deutschen Medienunternehmen wurde Peter Thiel kürzlich sogar vor einem Publikum, bestehend aus einigen bekannten Menschen, geehrt. Doch gehören diese Personen und Organisationen gar nicht zu meinem bisherigen Bewegungs-Umfeld.
Aber vielleicht kennt ja jemand jemanden, der oder die jemanden kennt.
Vielleicht kann mir eine Person eine Brücke zu einer Brücke schlagen.

 

Hoffnung 💜

Ein paar Dinge in meinem Leben haben sich verändert.
Meine Hoffnung nicht.
Vielleicht ist mein Optimismus heute etwas weniger naiv als früher. Damals war mein Grundgedanke häufig: Ich werde mich schon entspannt durch Leben dribbeln.
Heute fühlt es sich eher so an: Ich weiß nicht, wie eine Geschichte ausgeht. Aber wenn mir etwas wichtig ist, möchte ich trotzdem versuchen, einen positiven Beitrag zu leisten.
Für mich bedeutet Hoffnung nicht, Probleme kleinzureden oder so zu tun, als würde schon alles gut werden. Im Gegenteil. Hoffnung braucht einen ehrlichen Blick auf das, was schwierig ist.
Sie braucht aber auch die Fähigkeit, sich von diesen Schwierigkeiten nicht vollständig lähmen zu lassen. Und ich bin überzeugt davon, dass Menschen als Gemeinschaft viel Positives bewegen können.
Ich weiß nicht, wie Apoanimo im nächsten Jahr aussehen wird. Ich weiß nicht, wie sich die Apotheke vor Ort entwickeln wird. Und ich weiß auch nicht, welche Überraschungen mein eigenes Leben noch bereithält.
Aber ich weiß, wofür ich meine Energie einsetzen möchte: für Menschlichkeit, echte Begegnungen, Perspektivwechsel, eine gute Gesundheitsversorgung und eine Gesellschaft, in der wir auch mit sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten noch miteinander sprechen können statt uns spalten zu lassen.
Nicht perfekt. Nicht immer einer Meinung. Aber gemeinsam für ein menschliches, demokratisches Miteinander.

Und egal was passieren wird, die Hoffnung stirbt nie. Denn Hoffnung ist etwas zutiefst menschliches.

 

Und jetzt interessiert mich natürlich Eure Perspektive:
Lernt Ihr eher durch Bücher oder durchs Erleben?
Und:
Was sind Eure Ziele für die Zukunft? Wo seid Ihr optimistisch und was gibt Euch Hoffnung? 💜

 

Noch ein bisschen Musik

Am Ende noch ein paar der Songs, die ich in letzter Zeit recht viel gehört habe. Dieses Mal ohne viele Worte von mir dazu. Für die Zukunft habe ich aber noch viele mehr, die ich Euch gerne in weiteren Tour-Beiträgen persönlicher vorstellen möchte. Denn neue Perspektiven können meiner Meinung nach inspirieren sowie den Blick aufs Leben und die Welt erweitern.

PRINZ PI – Teufelsberg “Intro”

🎥 YouTube-Video

GRETA – ZEN

🎥 YouTube-Video

Teesy ft. Fabian Römer – Generation Maybe II

🎥 YouTube-Video

Esther Graf – dafür war es echt

🎥 YouTube-Video

JUSE JU – ABSTIEGSKAMPF

🎥 YouTube-Video

 

 

 

💬 Wenn Du etwas ergänzen möchtest, Fragen hast oder einfach einen Gedanken teilen willst, schreib mir.
Apoanimo ist kein fertiges System. Es ist ein Raum. Für Menschen, Gedanken und neue Wege.

 

Euer Torge 💜

 

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