Apothekenliebe – Torges Einstieg in die Apothekenwelt

Veröffentlicht von Torge KrÀmer
Meine Apothekenliebe begann als einfacher Nebenjob. Doch schnell wurde mir bewusst, wie unverzichtbar die Apotheke vor Ort fĂŒr viele Menschen ist. Heute setze ich mich mit Apoanimo dafĂŒr ein, Apotheken und die Mitarbeitenden zu stĂ€rken. Gemeinsam gestalten wir den Wandel!
Meine Apothekenliebe â Warum ich fĂŒr die Apotheke vor Ort kĂ€mpfe
Meine Liebe zur Apotheke vor Ort begann, ohne dass ich es damals wusste. Es war nicht geplant, kein Karrierewunsch, sondern einfach ein Nebenjob als Apotheken-Lieferbote. Doch aus diesem einfachen Job wurde eine tiefe Verbundenheit mit den Menschen in den Apotheken und den Kund:innen, die sie versorgen. Heute möchte ich genau diese Apotheken unterstĂŒtzen und meine Erfahrungen in den Dienst einer Branche stellen, die fĂŒr viele Menschen eine unersetzliche Rolle spielt.
Alles begann 2011 in der Markt-Apotheke in Winsen (Luhe). Gerade 18 geworden und mit frischem FĂŒhrerschein ausgestattet, erzĂ€hlte mir ein guter Freund, dass dort ein weiterer Lieferbote gebraucht wird. Ohne viel zu ĂŒberlegen, sagte ich zu. Dass dieser Job meine Sicht auf die Apothekenwelt fĂŒr immer verĂ€ndern wĂŒrde, war mir damals nicht bewusst.
Vom ersten Tag an fĂŒhlte ich mich in der Apotheke unglaublich wohl. Es lag nicht nur daran, dass ich mit meinem Freund einen brandneuen Lieferwagen bekam, sondern vor allem an den Menschen. In der Markt-Apotheke Winsen (Luhe) wurde ich mit offenen Armen empfangen und mit WertschĂ€tzung behandelt. Es war fĂŒr die Menschen dort egal, dass ich ânurâ ein Nebenjobber war. Der respektvolle Umgang, die familiĂ€re AtmosphĂ€re und die echte Leidenschaft der Mitarbeitenden beeindruckten mich sehr.
Ich kam zur Arbeit, trat durch den Personaleingang und war mittendrin im Apothekenleben. BegrĂŒĂt mit einem LĂ€cheln, immer ein paar freundliche Worte wechselnd. Ein Arbeitsumfeld, das sich mehr nach Zuhause als nach einem Job anfĂŒhlte. Diese AtmosphĂ€re und dieses Miteinander auf Augenhöhe war fĂŒr mich eine wunderbare Arbeitserfahrung.
Die Bedeutung der Apotheke fĂŒr die Menschen
Mit jeder Tour wurde mir mehr bewusst, welchen Wert Apotheken fĂŒr die Menschen haben. Ich brachte Medikamente zu Kund:innen, die oft auf diese Lieferungen angewiesen waren. BettlĂ€gerige Patient:innen, Senior:innen oder Menschen, die aus gesundheitlichen GrĂŒnden nicht selbst zur Apotheke kommen konnten. FĂŒr sie war unser Service nicht nur eine Erleichterung, sondern oft eine Notwendigkeit.
Die Dankbarkeit, die mir entgegengebracht wurde, war riesig. NatĂŒrlich gab es auch mal gestresste oder schlecht gelaunte Kund:innen, aber ich wusste: Ein LĂ€cheln kann BrĂŒcken bauen. Und tatsĂ€chlich, mit der Zeit wurde ich immer wĂ€rmer empfangen. Manche Kund:innen erwarteten mich schon freudig am Fenster, andere luden mich sogar auf einen Kaffee ein. Eine Einladung, die ich natĂŒrlich ablehnen musste, weil noch viele andere Lieferungen warteten. Aber allein das Angebot zeigte mir: Diese Arbeit bedeutet etwas. Sie bewegt Menschen.
Ein weiteres bewegendes Erlebnis wĂ€hrend meiner Zeit als Apotheken-Lieferbote war, als mir eine körperlich stark eingeschrĂ€nkte Stammkundin ihre Bankkarte samt PIN in die Hand drĂŒckte, damit ich fĂŒr sie bei der Bank nebenan kurz Geld holen konnte. Dieses Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde, war fĂŒr mich ein so unglaublich menschliches Zeichen, das mir bis heute viel bedeutet.
Warum die Apotheke vor Ort unersetzlich ist
Mit der Zeit wurde mir bewusst: Die Apotheke vor Ort ist weit mehr als nur eine Abgabestelle fĂŒr Medikamente. Sie ist Anlaufstelle, Beratungszentrum, sozialer Treffpunkt und fĂŒr viele Menschen eine unverzichtbare Hilfe im Alltag. Gerade Ă€ltere oder chronisch kranke Menschen profitieren enorm vom persönlichen Kontakt, der individuellen Beratung und den schnellen Lösungen, die eine Apotheke bieten kann.
Mein Weg zurĂŒck zur Apotheke
Nach meinem Abitur schlug ich erstmal andere berufliche Wege ein â abgebrochenes Studium, kaufmĂ€nnische Ausbildung, Wirtschaftspsychologie-Studium und Nebenjobs. Doch die Apothekenliebe lieĂ mich nicht los.
Als ich die Möglichkeit bekam, fĂŒr ein Start-up zu arbeiten, das Apothekenlieferungen unterstĂŒtzt, war ich sofort begeistert. Ich half dabei, Apotheken in Hamburg mit einem effizienten Liefersystem auszustatten, stieg oft selbst aufs Fahrrad, um Bestellungen auszuliefern und konnte mich so direkt vor Ort nach VerbesserungswĂŒnschen erkundigen. Doch leider lĂ€uft es im Leben nicht immer wie erhofft und ich habe mich schweren Herzens wieder verabschiedet. Es war wirklich schwierig fĂŒr mich, weil ich wusste, dass ich die Apotheken vor Ort und all die netten Menschen, denen ich in dieser Zeit begegnet bin, nicht im Stich lassen wollte.
Danach arbeitete ich in einer coolen Marketing-Agentur, die auf Apothekentrainings spezialisiert ist. Hier konnte ich mich mit engagierten Menschen austauschen, die fĂŒr die Weiterentwicklung von Apothekenteams in ganz Deutschland brennen. Besonders spannend war fĂŒr mich auch nochmal der Einblick in die Herausforderungen, mit denen Apotheken tagtĂ€glich konfrontiert sind. Die Arbeit in diesem Umfeld war unglaublich bereichernd, denn ich konnte hautnah erleben, wie wichtig die stĂ€ndige Weiterbildung fĂŒr die Zukunft der Apotheke vor Ort ist. WĂ€hrend ich meine organisatorischen und zwischenmenschlichen StĂ€rken erfolgreich einbringen konnte, wurde mir jedoch bewusst, dass meine fehlende pharmazeutische Expertise mich inhaltlich begrenzte. Ich hatte dadurch das GefĂŒhl, dass ich im Unternehmen nicht den entscheidenden Unterschied leisten kann. So kam es, dass ich trotz der tollen TeamatmosphĂ€re und vieler wertvoller Erfahrungen zu dem Entschluss kam: Ich muss etwas Neues erschaffen, um meine eigenen StĂ€rken noch besser fĂŒr die Apothekenwelt einsetzen zu können.
Die GrĂŒndung von Apoanimo â Mein Herzensprojekt fĂŒr die Apotheke vor Ort
So entstand Apoanimo, aus dem Wunsch, die Apotheke vor Ort aktiv zu unterstĂŒtzen. Ich möchte meine Erfahrungen, mein Wissen und meine Leidenschaft dafĂŒr nutzen, dass Apotheken in Deutschland gestĂ€rkt werden und eine gute Zukunft haben. Die Anzahl der Apotheken nimmt immer weiter ab, doch ich bin ĂŒberzeugt: Mit kreativen Lösungen, digitaler UnterstĂŒtzung und einer starken Gemeinschaft können wir gegensteuern.
Deshalb setze ich mich von nun an direkt fĂŒr die Apotheken ein. Denn die Apotheke vor Ort ist nicht ersetzbar! Sie ist ein unersetzlicher Bestandteil unseres Gesundheitssystems und verdient jede UnterstĂŒtzung.
Lass uns gemeinsam fĂŒr die Apotheke vor Ort einstehen!
Wie ist Deine Apothekenliebe entstanden? Was bewegt Dich in Deinem Apothekenalltag? Ich möchte Deine Geschichten hören! Lass uns gemeinsam daran arbeiten, die Apotheke vor Ort zu stÀrken und ihre Zukunft zu sichern.
Teile Deine Perspektive ĂŒber die Kommentarfunktion und kontaktiere mich ĂŒber die Social Media KanĂ€le von Apoanimo, die Website oder per Mail. Denn zusammen sind wir stĂ€rker! FĂŒr die Apotheke vor Ort, fĂŒr die Menschen, die dort arbeiten und fĂŒr alle, die auf sie angewiesen sind.
Beste GrĂŒĂe
Torge
4 Kommentare
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Apoanimo Update
Moin Ihr lieben Apotheken-Menschen,
diese Zeilen zu schreiben, fÀllt mir nicht leicht. Aber es ist an der Zeit:
Ich beende das Projekt Apoanimo, noch bevor es richtig durchstarten konnte.
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Hey Torge đ
Starkes Projekt!
WĂŒnsche dir super viel Erfolg dabei!
Vielen Dank Dir, Jannick! đ
Toll geschrieben, Torge.
Ich freue mich hier auf einen regen Austausch! (:
Danke fĂŒr die lieben Worte, Christian!
Darauf freue ich mich auch đ