Torges Reisetagebuch
Kapitel 4
Begegnungen, die bewegen 🚀💜

Veröffentlicht von Torge Krämer
Die zweite Tour durch den Heidekreis zeigt: Apoanimo wird greifbarer. Zwischen Treckern, ehrlichen Gesprächen und neuen Impulsen wächst das Projekt. Mit Euren Stimmen, Fragen und Ideen. Gemeinsam schaffen wir Sichtbarkeit für das, was zählt: Menschlichkeit und Zukunft in der Apotheke. 💜
Willkommen bei Apoanimo on Tour! 🚗
Moin Ihr lieben Apotheken-Menschen,
es gibt Gegenden, da fährt man nicht nur durch, man spürt sie. Der Heidekreis ist so ein Ort. Schon beim ersten Mal war ich begeistert, aber auf dieser zweiten Tour durch weitere Apotheken der Region hat sich das noch vertieft: diese Mischung aus Natur, Menschlichkeit und Bodenständigkeit.
Ich habe mich fast ein bisschen verliebt in diese Ecke Niedersachsens. So sehr, dass ich zwischendurch dachte: Vielleicht ist das hier irgendwann mein Rückzugsort. Ob in kleinen Dörfern mit Bauernhöfen oder auf der Landstraße hinter einem Trecker: hier tickt die Welt ein kleines bisschen langsamer. Und das meine ich im besten Sinne. Sogar fremde Menschen begrüßten mich mit einem herzlichen „Moin“ auf der Straße.
Und mittendrin: Ihr. Die Menschen in den Apotheken. Ich durfte Euch wieder treffen oder besser: neu kennenlernen. Denn jede Begegnung ist anders. Und jede zeigt mir, wie vielfältig, herausfordernd und wertvoll Eure Arbeit ist.
Gespräche, die wachsen dürfen 🌱
Was ich in den letzten Tagen besonders gespürt habe: Ich wachse an meinem Projekt. Mit jeder Station, jedem Gespräch merke ich: Ich finde klarere Worte, kann mein Anliegen greifbarer machen und das spiegelt sich auch in den Begegnungen wider.
In einer Apotheke berichtete mir ein Teammitglied ganz spontan von einer nahegelegenen Schule, die sich vielleicht auch für das Projekt interessieren würde. Was für ein wertvoller Impuls! In einer anderen Apotheke klickte sich jemand direkt durch die Website, noch während ich draußen den vergessenen Flyer zur Apoanimo-Tüte holte (ich gelobe Besserung beim Packen 😅).
Solche Momente bewegen mich, weil sie zeigen, dass sich echte Gespräche entfalten können, wenn ich es schaffe, meine Idee verständlich und menschlich zu vermitteln.
Ich weiß: Ihr seid im Alltag stark gefordert. Ihr tragt Verantwortung für Menschen, für Gesundheit, für Abläufe, die funktionieren müssen. Dass Ihr Euch trotzdem auf mein Projekt einlasst, zuhört, Rückfragen stellt & eigene Gedanken teilt, ist nicht selbstverständlich.
Und genau deshalb bedeutet es mir so viel. Denn in diesen kleinen Austauschen liegt etwas Großes: Das, was ich mit Apoanimo erreichen möchte: miteinander ins Gespräch kommen, neue Perspektiven einbringen und gemeinsam daran arbeiten, die Apotheke als Ort der Menschlichkeit und Zukunftskraft sichtbar zu machen.
Diese Begegnungen geben dem Projekt Tiefe. Und mir Motivation.
Zwischen Lächeln und Lernkurve 😊
Natürlich gibt es auch die kurzen Momente. Gerade wenn viel los ist. Da reicht ein freundliches Nicken, ein neugieriger Blick und schon bin ich wieder raus. Und genau das ist auch völlig in Ordnung. Denn jede Begegnung, ob lang oder kurz, trägt etwas zum Projekt bei.
Manchmal merke ich aber auch: Mein Projekt ist erklärungsbedürftig. Und das ist eine gute Erinnerung daran, dass ich noch klarer werden darf in dem, was ich sagen will und wie ich es vermittle.
Ich komme spontan, mit einem ganz neuen Ansatz, in Euren vollen Alltag. Da ist es nur logisch, dass nicht jede Person sofort etwas mit Apoanimo anfangen kann. Vielleicht bleibt trotzdem ein Gedanke hängen. Vielleicht wird später nochmal der Flyer angeschaut oder die Website aufgerufen. Und vielleicht entsteht dann doch noch ein Moment des Verstehens, zu einem späteren Zeitpunkt.
Denn Apoanimo ist kein fertiges Produkt. Es ist ein Prozess. Und ein langfristiges Projekt. Der Mehrwert zeigt sich nicht sofort. Es geht nicht um schnelle Effekte oder kurzfristige Erfolge.
Wir werden mit Apoanimo nicht innerhalb eines Jahres dafür sorgen, dass sich plötzlich Massen für Tätigkeiten in Apotheken entscheiden. Aber vielleicht gelingt es uns in drei oder fünf Jahren, mit Sichtbarkeit, Nähe und echtem Miteinander, eine neue Generation für die Arbeit in der Apotheke vor Ort zu begeistern. Und genau dafür lohnt es sich, jetzt schon den ersten Schritt zu gehen.
Wenn Skepsis zu Austausch wird 🔍
Ab und zu taucht sie natürlich weiterhin auf: die Frage nach der Finanzierung meines Vorhabens. Und das ist völlig nachvollziehbar.
Mein Weg ist anders, vielleicht sogar ungewohnt für viele. Gerade weil ich als Außenstehender in eine gewachsene Branche eintauche. Genau deshalb habe ich auf der Website einen kurzen Beitrag zur Monetarisierung veröffentlicht. Offen und ehrlich.
Ich glaube, dass Transparenz Vertrauen schaffen kann. Und auch wenn sie in manchen Bereichen vielleicht noch ungewohnt ist, sehe ich sie als wichtigen Schritt, gerade im Hinblick auf den Nachwuchs. Denn nur wenn junge Menschen ein realistisches und nahbares Bild der Apothekenwelt bekommen, können sie sich vorstellen, ein Teil davon zu werden. Und vielleicht darf Apoanimo ja ein kleiner Impuls in diese Richtung sein.
Wichtig bleibt: Für Euch als Apotheke entstehen keine Kosten. Mein Ziel ist es, zu stärken, nicht zu belasten.
Nachwuchs, Berufsstolz und ein cooler Vibe 👏
Besonders berührt haben mich Gespräche, in denen klar wurde: Ihr denkt an die Zukunft. Viele Apotheken bieten Praktika an, ermöglichen Einblicke, begleiten junge Menschen in diese vielseitige Welt hinein. Und das ist so wichtig!
Denn ja, die Tätigkeiten in Apotheken sind nicht selbstverständlich. Aber sie sind systemrelevant. Menschlich. Gesellschaftlich. Zukunftstragend.
Ein sinngemäßer Gedanke, der hängen blieb: Dass diese Berufe vielleicht aussterben könnten.
Genau deshalb bin ich unterwegs. Damit sich das ändert.
Unterwegs für Apoanimo. Hier in der wundervollen Natur des Heidekreises 🌿
Anekdote der Tour: Ein spontaner Social-Media-Moment 📲
Manche Momente brennen sich einfach ein, weil sie spontan, echt und mit der richtigen Portion Humor kommen.
In einem Gespräch erwähnte jemand aus dem Team augenzwinkernd, dass die Apotheke selbst auch bei Instagram aktiv ist. Dieser kleine Moment, so locker eingebracht, hat bei mir direkt gezündet.
Nicht nur, weil er humorvoll war, sondern weil er zeigt: Es wurde zugehört. Es wurde mitgedacht und mitgemacht.
Ich habe später natürlich direkt den Account gefunden & reingeschaut. Mehrwert für alle. 🙌
Es sind genau diese kleinen, leichten Momente, die man nicht planen kann, aber die zeigen, dass Apoanimo ankommt. Und dass da draußen richtig tolle Menschen stehen, die aufmerksam sind, mitdenken und mitmachen.
Fazit: Es bewegt sich was. Und es fühlt sich richtig an. 💜
Diese zweite Tour durch den Heidekreis war mehr als nur ein weiterer Schritt nach vorne. Sie war ein echter Entwicklungsschritt für das Projekt, aber auch für mich persönlich.
Ich lerne immer noch, wie ich klarer kommuniziere, wie ich noch besser zuhöre. Denn Apoanimo soll nicht über Apotheken sprechen, sondern mit Euch.
Und genau deshalb bedeuten mir jedes Lächeln, jede Rückfrage und ja, auch die skeptischen Blicke, unglaublich viel.
Denn sie alle zeigen: Ihr setzt Euch mit dem Projekt auseinander. Und allein das macht diesen Weg so wertvoll für mich.
🎶 Mein Song der Woche
Neben meiner Leidenschaft für Apotheken begleitet mich die Musik schon lange. Ich bin überzeugt, dass sie uns die Möglichkeit bietet, in andere Lebensrealitäten einzutauchen und neue Perspektiven zu gewinnen. Deshalb möchte ich Dir am Ende jedes Blogbeitrags einen Song vorstellen, der mich bewegt – sei es durch seinen Text, seine Geschichte oder einfach, weil er mich inspiriert.
Diese Woche: Ich muss gar nichts von Antje Schomaker 🎧
Antje ist eine Künstlerin, die sich in einer oft männerdominierten Musiklandschaft ihren eigenen Raum geschaffen hat und diesen Raum mit Haltung, Humor und Substanz füllt. Da einige Menschen meine Musik-Leidenschaft kennen, wurde ich, schon bevor das erste Album erschien, auf sie aufmerksam gemacht. Und ich bin dankbar dafür. Denn Antje steht für etwas, das mir persönlich auch wichtig ist: den eigenen Weg gehen. Für einen positiven gesellschaftlichen Wandel einstehen, auch wenn man mal aneckt.
Nicht alles mitmachen müssen. Nicht jedem Trend hinterherrennen. Und auch mal Nein sagen dürfen, wenn die Welt ringsherum “Ja, aber du musst doch…” ruft.
Natürlich gibt es Dinge im Leben, die wir müssen: atmen, essen, trinken, irgendwie Rechnungen bezahlen.
Aber vieles andere liegt mit ein wenig Mut im eigenen Gestaltungsraum.
Und daran erinnert mich dieser Song.
Auch bei Apoanimo musst Du natürlich gar nichts.
Du musst nicht mitlesen, nicht kommentieren, nicht Deine Geschichte erzählen.
Aber Du darfst.
Wenn Du möchtest, bekommst Du hier nämlich den Raum, Dich zu zeigen. Auf Deine Art.
Ob mit einem Gedanken, einer Geschichte oder einfach durch stilles Mitlesen: Du bist willkommen.
Ich freue mich riesig, wenn Austausch entsteht.
Denn genau darin liegt die Kraft von Apoanimo: ehrliche Stimmen, echte Einblicke und vielleicht auch ein kleiner Funke Inspiration für zukünftige Apotheken-Mitarbeitende.
Aber ohne Druck. Ohne Erwartung.
So wie bei Antjes Song: Du darfst sein, wie Du bist und das reicht.
📌 Hier findet Ihr den Song:
🎧 Falls Du den Song gehört hast, lass mich wissen, was Du davon hältst! 💬 Welcher Song inspiriert Dich gerade? Teile ihn in den Kommentaren 😊
📲 Folge Apoanimo auf Instagram (@apoanimo), um nichts mehr zu verpassen!
Euer Torge 💜
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Dieser Text zum Thema Kooperation ist Teil der Impulsreihe „Zukunft menschlich gedacht“. Ziel ist es, gemeinsam neue Blickwinkel auf die Apotheke zu öffnen – ehrlich, menschlich und auf Augenhöhe. Kein fertiges Konzept, sondern offene Impulse, die zum Mitdenken und Weiterspinnen einladen. 💜
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